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Geschichte

Über uns

 


Geschichte

Mit der Gründung des Arbeiterturnvereins "Freie Turner" in Denstedt, wurde der Grundstein 1928 für die Sportliche Entwicklung des TSV Kromsdorf gelegt. 

Zur Gründungszeit des Vereins, befand sich Deutschland in der Weimarer Republik. Eine Zeit gekennzeichnet, durch hohe Inflation und Arbeitslosigkeit. 1928 hatten die " Freien Turner" schnell einen Mitgliederbestand von 30 Turnern erreicht. Der erste Vorsitzende des Turnvereines war Franz Jadwizak und Heinz Hülgenhof wurde als Rechnungsführer benannt. 

 

1931/32 hatte sich die Mitgliederzahl des Turnvereines auf fast 100 Sportler entwickelt. Es gab Platzprobleme, weil der Saal in dem geturnt wurde, nicht mehr ausreichte. 1930 gab es schon große Unstimmigkeiten mit dem Wirt Herrn Roßberg, die dazu führten, dass der Turnbetrieb nicht mehr auf den Saal in Denstedt durchgeführt werden konnte. Man fand eine Einigung mit den Tiefurtern Turnern und setzte den Turnbetrieb in der Gaststätte Weintraube fort. Die Turnstunden fanden 1935 in Tiefurt ein Ende. Der Saal der Gasstätte Weintraube wurde abgerissen, weil eine Straße zum jetzigen Parkplatz am Schloss gebaut wurden ist. Die Vorturnerstunden der "Freien Turner" fanden nun einmal im Monat in Jena statt. Mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler, wurden alle bestehenden Turnvereine der " Freien Turner" und andere aufgelöst. Der gesamte Sport wurde über den Reichsbund für Leibesübungen organisiert. So auch des Kromsdorfer Turnvereins. 

 

Sportplatz

 

Mit den Wirt Herrn Roßberg in Denstedt konnte wieder eine Einigung erreicht werden und so konnte der Turnbetrieb von 1933-1941 wieder in alter Wirkungsstätte aufgenommen werden. In den darauffolgenden Jahren, stellte der Turnverein bei verschiedenen Sportfesten mehrere Sieger. So nahm auch Heinz Hülgenhof an den Vorausscheidungswettkämpfen für die olympischen Spiele 1936 in Deutschland teil. Infolge des Krieges, musste der Turnbetrieb 1941 eingestellt werden, weil alle Vorturner nicht mehr zur Verfügung standen. Viele Vorturner sind aus dem 2. Weltkrieg, nicht wieder nach Hause gekommen. Ende 1945 fanden sich nur noch wenige Turner zusammen, die noch 1941 Turnstunden miterlebt hatten. Das vorhaben, den Turnsport weiterzuführen wurde strengstens untersagt, da Turnsport laut Militärbefehl der Siegermächte, als militärische Organisation galt. Trotzdem trafen sich 25-30 männliche und weibliche Personen im Kleinkromsdorfer Saal zusammen , um Ihren Turnstunden nachzugehen. 

 

Sportplatz

 

Ende 1946-1947 kamen dann einige Turner aus der Gefangenschaft zurück. Jetzt konnte mit der Aufbauarbeit wieder begonnen werden. Eine darauffolgende ständig steigende Mitgliederzahl, stellte neue Anforderungen. Es sollte der Fußballsport aufgenommen werden. Eine Wiese im Fasangarten, (auch heutige Spielstätte), sahen die Turner für Ihren Sportlatz in der Zukunft an. Verhandelt musste man mit der damaligen Bürgermeisterin Rosa Sackmann und Freiherr von Conta, als Grundstücksbesitzer. Man einigte sich auf einen Pachtpreis von 120,-M und so konnte die erste Fußballmannschaft 1948 in den Punktspielbetrieb gehen. Diese bestand ausschließlich nur aus Turnern, die nach den Turnstunden am Fußballtraining teilnahmen. Als Fußballexperte wurde Heinz Hülgenhof ernannt. Finanzielle Unterstützung erhielt der Verein ab 1947 durch die Trägerbetriebe VEG Schöndorf und der LPG "Tal des Friedens" in Kromsdorf. Der Verein erhielt den Namen BSG Betriebssportgemeinschaft "Traktor Kromsdorf". Eine Erweiterung des Sports in Kromsdorf kam 1966 hinzu. In der Gasstätte in Kromsdorf-Süd, wurde der Kegelsport aufgenommen. 

 

Vereinsheim

 

Nach der Einheit Deutschlands 1990, wurde der Verein traditionell in TSV 1928 Kromsdorf umbenannt. Heute sind 270 Mitglieder in den Sportarten Fußball, Kegeln, Tischtennis und Volleyball organisiert.